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Kickboxen
INFO
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KICKBOXEN IN FLORIDSDORF!
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Die Geschichte des Kickboxens
In den 70er Jahren kam man hier in Österreich erstmals mit einer
neuen Kampfsportform in Berührung. Diese neue Art des Kämpfens,
die von amerikanischen Kampfsportlern, denen das Point Karate nicht
realistisch genug erschien, entwickelt wurde, fasste sehr schnell
Fuß in unserem Land. Es wurden Techniken des Karate, Taekwondo und
Boxens kombiniert und man trug die Wettkämpfe im Semi- und
Vollkontakt aus. Eigentlich nichts Neues, da es ja das Savate Boxe
Francaise gab, das auch von einigen deutschen Sportlern betrieben
wurde. Doch die Aktivitäten beschränkten sich im Savate
meistens auf die Beneluxländer.
Mit dem Full- und Semi Kontakt Karate, das später in Kickboxen
umbenannt wurde, hatte man eine sportlich faire Art der Auseinandersetzung
gefunden, wobei die Schutzausrüstung den Kämpfern optimalen
Schutz bei Wettkämpfen bot. Natürlich versuchten die Amerikaner
diese neue Wettkampfform weltweit populär zu machen. Es wurden
Verbände, wie die P.K.A., die W.K.A. und die I.S.K.A. gegründet,
die sich untereinander alle nicht grün waren.
Deutsche, französische und holländische Veranstalter
luden mehrmals amerikanische Kämpfer wie Basham, Jackson, Mierra
usw. ein, um in Europa ihre Welttitel zu verteidigen. Laut Absprache
mit amerikanischen Verbandsfunktionären sollten auch die europäischen
Kämpfer ihre Chance erhalten, in den USA zu kämpfen. Die
meisten Amerikaner, die in Europa gekämpft hatten, verloren
ihre Welttitel. Plötzlich hatte man von amerikanischer Seite
kein Interesse mehr, europäische Kämpfer in den USA antreten
zu lassen. Man fühlte sich also an das gegebene Versprechen
nicht mehr gebunden. Aus diesen Gründen erfolgte die Gründung
der I.K.B.F.(International Kickboxing Federation). Heutzutage ist
I.K.B.F.-Kickboxen zu einem Qualitätsbegriff für Kickboxen
in der ganzen Welt geworden.
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SEITEN ANFANG! |
Kämpferklassen
- D-Klasse 0-3 gewonnene Kämpfe
- C-Klasse 3-8 gewonnene Kämpfe
- B-Klasse 8-15 gewonnene Kämpfe
- A-Klasse über 15 gewonnene Kämpfe
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SEITEN ANFANG! |
Kampfzeiten
- D-Klasse = 2 x 2 Minuten
- C-Klasse = 3 x 2 Minuten
- B-Klasse = 5 x 2 Minuten
- A-Klasse = 7 x 2 Minuten
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SEITEN ANFANG! |
Gewichtsklassen Amateur-Kickboxen
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| Pingewicht |
-45kg |
| Leicht Fliegen |
-48kg |
| Fliegen |
-51kg |
| Bantam |
-54kg |
| Feder |
-57kg |
| Leicht |
-60kg |
| Leichtwelter |
-63,5kg |
| Welter |
-67kg |
| Leicht Mittel |
-71kg |
| Mittel |
-75kg |
| Leicht Schwer |
-81kg |
| Cruiser |
-86kg |
| Schwer |
-91kg |
| Super Schwer |
+91kg |
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SEITEN ANFANG! |
Gewichtsklassen Profi-Kickboxen
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| Feder |
-57,15kg |
| Leicht |
-61,23kg |
| Halbwelter |
-63,50kg |
| Welter |
-66,68kg |
| Halbmittel |
-69,85kg |
| Mittel |
-72,57kg |
| Supermittel |
-76,20kg |
| Junior Schwer |
-79,39kg |
| Leicht Schwer |
-82,55kg |
| Cruiser |
-86,16kg |
| Schwer |
-91,00kg |
| Superschwer |
-95,00kg +95,00 kg |
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SEITEN ANFANG! |
Titelkämpfe
- Österreichische Meisterschaft im Full Contact ohne Low Kicks 7 x 2 Minuten
- Europameisterschaft - Full-Contact ohne Low Kicks 9 x 2 Minuten
- Weltmeisterschaft - Full-Contact ohne Low Kicks 11 x 2 Minute
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Ausrüstung - Kampfbekleidung
Bei allen Kickbox-Kämpfen haben die Kämpfer entweder
eine lange Kickboxhose oder Muay-Thai Shorts zu tragen. Der Oberkörper ist frei
und wird nicht durch eine T-Shirt bedeckt. Trainingshosen oder Jogginghosen,
bzw. Hosen, welche nicht dem Kickboxen oder Muay-Thai zuzurechnen sind,
dürfen nicht getragen werden.
Jeder Kämpfer ist verpflichtet einen Mundschutz, Kickbox-
Fußschützer,Schienbeinschutz, Boxhandschuhe sowie einen Tiefschutz zu tragen.
Während den Wettkämpfen müssen die Kämpfer neuwertige
Boxhandschuhe und Fußschützer tragen, von welchen keinerlei
Verletzungsgefahr für den Gegner ausgehen. Kämpfer bis
Weltergewicht tragen 8 Unzen - Boxhandschuhe, Kämpfer über
Weltergewicht 10 - Unzen Boxhandschuhe. Es ist den Kämpfern selbst
überlassen, bei Amateur - Kickbox und Full-Contact - Kämpfen
einen Lederkopfschutz zu tragen. Plastik -, oder PVC - Kopfschützer
sind nicht erlaubt. Die Kämpfer dürfen bei Wettkämpfen
eine Boxbandage tragen. Es dürfen keine harten Gegenstände
in die Bandagen eingewickelt werden, die Handknöchel dürfen im Amateur - Kickboxen
nicht
mit Klebestreifen verstärkt werden. Bei Zuwiderhandlung wird der
Kämpfer ermahnt, bei Nichtfolgeleistung im vorgegebenen Zeitrahmen
sofort disqualifiziert.
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Erlaubte Techniken
- Alle Boxtechniken, inkl. Backfist
- Alle Tritttechniken zum Kopf und Körper
- Als Tritttechnik auf die Beine sind nur Low-Kicks(Roundhouse Kicks) erlaubt
- Fußfeger(von innen und außen)
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Verbotene Techniken
- Tritte auf die Beine(nur beim Full-Contact im Kickboxen erlaubt)
- Hüftwürfe & Schulterwürfe Bodenkampf
- Innenhandschläge
- Side Kicks & Stampftritte auf die Oberschenkel
- Tritte & Schläge in den Genitalbereich
- Clinchen
- Sprechen während des Kampfes
- Ausspucken des Mundschutzes
- Kopfstöße
- Nachtreten oder Nachschlagen wenn sich der Gegner am Boden befindet
- Einnahme von Doping
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Abbruch eines Kampfes
- Wenn ein Kämpfer regelrecht deklassiert wird, um ihn vor weiterem
Schaden zu bewahren(R.S.C. OUTCLASSED)
- Wenn ein Kämpfer sich verletzt hat und den Kampf nicht mehr weiterführen kann
- Wenn ein Kämpfer nach einem Schlag oder Tritt ausgezählt werden muss(K.O.)
- Wenn ein
Kämpfer in der D- oder C-Klasse zweimal in einer Runde
oder dreimal während des gesamten Kampfverlaufes angezählt
werden musste. In der B- und A-Klasse muss ein Kämpfer
dreimal in einer Runde, bzw. viermal während des gesamten
Kampfverlaufes angezählt werden, bevor der Kampf abgebrochen
werden muss.
- Wenn beide
Kämpfer nach wiederholten Aufforderung durch den Kampfrichter
keine Kampfaktionen zeigen(NO CONTEST)
- Wenn ein
Kämpfer vor oder während des Kampfes durch unsportliches
Verhalten aufgefallen ist(DISQUALIFIKATION)
- Wenn ein Kämpfer aufgrund von Regelverletzungen dreimal verwarnt wurde(DISQUALIFIKATION)
- Wenn ein Kämpfer oder sein Trainer(Das Handtuch werfen) den Kampf aufgibt
- Wenn ein Kämpfer den Schiedsrichter tätlich angreift(DISQUALIFIKATION und bis zu lebenslanger Sperre)
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Ärztliche Untersuchung
Jeder Kämpfer ist verpflichtet, sich einmal jährlich
von seinem Arzt auf Kampftauglichkeit untersuchen zu lassen. Eine
Kampfuntauglichkeit hat der Kämpfer sofort der Bundesgeschäftsstelle
mitzuteilen. Vor jedem Kampf hat der Ringarzt die Kämpfer nochmals
zu untersuchen, ob sie kampftauglich sind. Hier hat der Kämpfer
dem Arzt auch mitzuteilen, ob er Beschwerden hat oder ob bei seiner
Jahresuntersuchung Bedenken gegen seinen Einsatz als Kämpfer
vorlagen. Auf Anraten des Arztes kann der Kämpfer aus gesundheitlichen
Gründen vom Kampf ausgeschlossen werden. Sollte ein Kämpfer
durch ein Kopf - K.O. verloren haben oder harte Treffer zum Kopf hingenommen
haben, hat er sich nach dem Kampf nochmals vom Ringarzt untersuchen
zu lassen. Sollte ein Kämpfer Dopingmittel eingenommen haben,
welches durch den Arzt vermutet oder bestätigt wird, kann der
Kämpfer sofort disqualifiziert werden. Der Ringarzt hat auch
das Recht, den betreffenden Kämpfer nach dem Kampf zu untersuchen,
bzw. Blut- oder Urinproben zu entnehmen. Sollte ein Kämpfer
sich weigern am Test teilzunehmen, wird er disqualifiziert. Für
den Fall, dass er vorher einen Kampf bestritten hatte und diesen
gewann, wird sein Gegner zum Sieger erklärt.
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